Inoffiziell; keine Verbindung zur Europäischen Kommission. Quelle: Europäische Kommission, EU Funding & Tenders Portal. Weiterverwendung nach der Weiterverwendungspolitik der Kommission (Beschluss 2011/833/EU, CC BY 4.0); wir ordnen die Fakten neu, berechnen Zahlen und fassen ausgewählte Themen auf Deutsch zusammen.
CEF: Aufbau von Reparaturkapazitäten für Seekabel (Works)
Förderung modularer Ausrüstung zur schnellen Notfallreparatur von Telekom-Seekabeln in den wichtigsten europäischen Meeresbecken.
| Kennung | CEF-DIG-2026-CABLE-REPAIR-CAPACITIES-WORKS |
|---|---|
| Originaltitel (Englisch) | Submarine Cable Repair Capacities - Works |
| Programm | Fazilität „Connecting Europe“ |
| Status | Offen für Einreichungen |
| Öffnung | 23. Juni 2026 |
| Frist | 25. November 2026 |
| Einreichung | einstufig |
| Art der Maßnahme | CEF Infrastructure Projects |
| Budget | 40 Mio. € |
Offizielle Themenseite im EU Funding & Tenders Portal (Englisch)
Worum es geht
Ziel ist der Aufbau anpassungsfähiger Reparaturmodule, die auf bestehenden Schiffen eingesetzt werden können, um bei Notfällen (z. B. Kabelbrüchen mit erheblichem Schaden für Mitgliedstaaten) den Dienst schnell wiederherzustellen. Erwartet werden kürzere Reaktions- und Reparaturzeiten, erhöhte operative Reparaturkapazität in den europäischen Meeresbecken sowie eine gestärkte Resilienz und digitale Souveränität der EU. Die Module sollen innerhalb von maximal drei Tagen nach Ankunft des Schiffs im Hafen bzw. in der Werft installiert werden können, in Abstimmung mit den Regionalen Cable Hubs.
Für wen
Das Thema richtet sich an öffentliche Stellen mit einem Mandat zur Notfallreaktion, z. B. Zivilschutz, nationale Notfallbehörden, Küstenwachen oder Marinen. Die konkreten Teilnahmebedingungen, einschließlich eines Letter of Support der Mitgliedstaaten, stehen auf der offiziellen Seite.
Worauf Sie achten sollten
- Antragstellende müssen mindestens drei Schiffe benennen, die bereits oder künftig für den Modul-Einbau vorkonfiguriert sind, inkl. Nachweis der Verfügbarkeit (z. B. Leasing- oder Service-Vereinbarungen) über mindestens 10 Jahre.
- Subunternehmen, auch private Dritte ohne Notfallmandat, sind für Betrieb und Umsetzung möglich; der Einsatz der Module ist jedoch nur bei durch die zuständige Behörde erklärten Notfällen zulässig.
- Vorzulegen sind solide Umsetzungspläne mit kompatiblen Spezifikationen für Schiffe und Modultypen.
Frist und Zeitzone
Nächste Frist: 25. November 2026 (noch 33 Tage, Stand 23. Oktober 2026). Die genaue Uhrzeit der Frist steht auf der offiziellen Seite. Sie gilt in Brüsseler Zeit – derselben Zeitzone wie Deutschland, Österreich und die Schweiz (MEZ/MESZ). Verspätete Anträge werden nicht angenommen.
Nächste Schritte
- Offizielle Themenseite, Aufrufdokument und Bewertungskriterien lesen.
- Kostenloses EU Login anlegen und die Organisation registrieren (PIC), falls noch nicht vorhanden.
- Partner suchen, wenn das Thema ein Konsortium verlangt (die Partnersuche im Portal ist kostenlos).
- Im Einreichungssystem über die Themenseite einen Entwurf anlegen und vor der Frist einreichen.
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Kostenlose Beratung
Bevor Sie schreiben: Die nationalen Kontaktstellen beraten kostenlos zu Themen, Partnern und Antrag.
- Deutschland: Nationale Kontaktstellen (NKS) für Horizont Europa
- Deutschland (KMU): NKS KMU und EIC Accelerator
- Österreich: FFG – Nationale Kontaktstelle für Horizon Europe
- Schweiz: Euresearch
- Europaweit (KMU): Enterprise Europe Network
Zusammenfassung: von Call Window EU Grants auf Grundlage der englischen Themenbeschreibung des Portals gekürzt und ins Deutsche übertragen (maschinell unterstützt erstellt und automatisch auf Zahlen und Sprache geprüft, Stand 23. Oktober 2026). Verbindlich ist allein der Originaltext. Diese Seite auf Englisch.