Inoffiziell; keine Verbindung zur Europäischen Kommission. Quelle: Europäische Kommission, EU Funding & Tenders Portal. Weiterverwendung nach der Weiterverwendungspolitik der Kommission (Beschluss 2011/833/EU, CC BY 4.0); wir ordnen die Fakten neu, berechnen Zahlen und fassen ausgewählte Themen auf Deutsch zusammen.
Multi-Risiko-Ansatz: kumulative und kaskadierende Auswirkungen von Katastrophen
Innovation Action zur Entwicklung integrierter Multi-Risiko-Vorhersagemodelle für kaskadierende und kumulative Effekte unterschiedlicher Gefahren.
| Kennung | HORIZON-CL3-2026-01-DRS-02 |
|---|---|
| Originaltitel (Englisch) | Multi-hazard approach and cumulative / cascading impacts |
| Programm | Horizon Europe |
| Status | Offen für Einreichungen |
| Öffnung | 6. Mai 2026 |
| Frist | 5. November 2026 |
| Einreichung | einstufig |
| Art der Maßnahme | Innovationsmaßnahme (IA) |
| Budget | 8 Mio. € |
| Erwartete Zahl der Projekte | 2 |
| EU-Beitrag pro Projekt | 4 Mio. € |
Offizielle Themenseite im EU Funding & Tenders Portal (Englisch)
Worum es geht
Gefördert wird die Integration einzelner Gefahrenmodelle (z. B. Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren, Erdrutsche) in next-generation Vorhersagemodelle, die Wechselwirkungen zwischen meteorologischen, geophysikalischen und technologischen Gefahren abbilden. Erwartet werden verbesserte Prognosefähigkeiten durch Modellintegration und Interoperabilität von Plattformen sowie ganzheitliche Risiko- und Resilienzkennzahlen für physische, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen. Zudem sollen Analysemodelle für sich verändernde Verwundbarkeit mittels numerischer Simulationen, Tests und ggf. KI-Anwendungen verbessert werden. Vorgesehen sind außerdem verlässliche, einheitlich formatierte Daten sowie verbesserter Wissens- und Datenaustausch zwischen EU-Ländern.
Für wen
Inhaltlich passend für Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Behörden, die an Multi-Risiko-Vorhersagemodellen, Interoperabilität von Gefahrenwarnsystemen und Resilienz kritischer Infrastruktur arbeiten. Die genauen Teilnahmebedingungen stehen auf der offiziellen Portalseite.
Worauf Sie achten sollten
- Vorschläge sollen die Interoperabilität unterschiedlicher Gefahrenüberwachungssysteme auf lokaler, nationaler und globaler Ebene adressieren.
- Einsatz von Echtzeitdaten, KI-gestützter Analytik und Fernerkundung sowie Berücksichtigung bestehender Verzerrungen (Biases) wird erwartet.
- Fokus liegt auf kaskadierenden und langfristigen Auswirkungen auf kritische Infrastruktur, Lieferketten und Versorgungsdienste (z. B. Energie, Wasser, Transport).
Frist und Zeitzone
Nächste Frist: 5. November 2026 (noch 16 Tage, Stand 20. Oktober 2026). Die genaue Uhrzeit der Frist steht auf der offiziellen Seite. Sie gilt in Brüsseler Zeit – derselben Zeitzone wie Deutschland, Österreich und die Schweiz (MEZ/MESZ). Verspätete Anträge werden nicht angenommen.
Nächste Schritte
- Offizielle Themenseite, Aufrufdokument und Bewertungskriterien lesen.
- Kostenloses EU Login anlegen und die Organisation registrieren (PIC), falls noch nicht vorhanden.
- Partner suchen, wenn das Thema ein Konsortium verlangt (die Partnersuche im Portal ist kostenlos).
- Im Einreichungssystem über die Themenseite einen Entwurf anlegen und vor der Frist einreichen.
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Kostenlose Beratung
Bevor Sie schreiben: Die nationalen Kontaktstellen beraten kostenlos zu Themen, Partnern und Antrag.
- Deutschland: Nationale Kontaktstellen (NKS) für Horizont Europa
- Deutschland (KMU): NKS KMU und EIC Accelerator
- Österreich: FFG – Nationale Kontaktstelle für Horizon Europe
- Schweiz: Euresearch
- Europaweit (KMU): Enterprise Europe Network
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Zusammenfassung: von Call Window EU Grants auf Grundlage der englischen Themenbeschreibung des Portals gekürzt und ins Deutsche übertragen (maschinell unterstützt erstellt und automatisch auf Zahlen und Sprache geprüft, Stand 20. Oktober 2026). Verbindlich ist allein der Originaltext. Diese Seite auf Englisch.